Blick zurück

oben:

trump tower, 2017, war zu sehen bis 29.10. im Kunst- und Gewerbeverein Regensburg, und ab Dezember im Kunstverein Weiden, oder immer noch auf YouTube

unten:

Einblicke in die Ausstellung und Vernissage mit Bertl Wenzl am Saxophon. "Moveees", bis 22.10. 2017 in der Stadtkunst Regensburg:

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Momentaufnahme 3 (25.10.2017 21-54)
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Vernissage zur Ausstellung Gratwanderung, 27.10.2017, 1. Preis für Tone Schmids "DEEPression".

OKV im DEPO Pilsen

Die Flugpferfantenschlange

(hier neben den Werken der Künstlerkollegen Axel T. Schmidt und Marthe, und neben dem beim tschechisch-bayerischen Literatur-Workshop entstandenen Gedicht dazu)

zu sehen in den tollen Räumlichkeiten des DEPO15 in Pilsen, CZ, zur Ausstellung "metamorph", Oktober 2017:

Eindrücke von der Vernissage in der Campus-Kapelle der Uni Regensburg am 16.11.2017; nachdenklich stimmende Worte von Pfarrer Eckl und beeindruckende Improvisation auf Kontrabass von Benedikt Heggemann:

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Tone Schmid
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In den tollen Räumen des Kunstvereins Ebersberg, mit dem Kollegen Hubert Maier, Aufbau zur Jahresausstellung 2018
DER INNERE SCHWEINEHUND, GOK 2018
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zum Zeitungsbericht aus Friesland zum Symposium Juni 2018 in Neuenburg/Zetel:

Die "Affaire" entsteht ...

Bühne frei für Simone Kesslers YOLO und Tone Schmids AFFAIRE!

Schönes Doku-Video über das

Symposium von Jürgen Neumann

Zum Symposium „On the Road“ des KUNSTVEREINS GRAZ, Regensburg 2018

 

„Way of life“- eine action painting-Aktion von Tone Schmid mit Hilfe eines präparierten Rollstuhls als Medium zum virtuosen Farbauftrag. Verschiedenste neue Zusatzräder wurden montiert, die durch Schläuche und Rollen mit Farbe versehen werden; der Koffer als Lehne birgt die Hauptversorgungsstation „für unterwegs“.

Aufbau der "Säule der Achtsamkeit" von Tone Schmid in Hermannsberg bei Wiesent am 12.8.2018 und feierliche Eröffnung des Franziskus-Skulpturenpfades (die beteiligten KünstlerkollegInnen: Ursula Merker, Tom Kristen, Andreas Kuhnlein, Helmut Wolf) am 29.9.2018  > zum Artikel in der Mittelbayerischen Zeitung

Eindrücke einer Studienreise nach Spanien und Portugal 2018/2019

Madonna "verbringt" den Sommer 2019 in Kelheim

Es freut mich außerordentlich, dass Pfarrer Röhrner das mittlerweile vom Bistum angekaufte Werk zu sich in die Stadtpfarrkirche geholt hat! Noch bis September.

Impressionen aus (Grande) Bretagne, Sommer 2019

BBK-Künstlersymposium Kallmünz, September 2019, im Weigerthof: mit Alois Achatz, Korbinian Huber, el Sa Lindner, Stefan Link, Tone Schmid, Gisela Walch und Herta Wimmer-Knorr

"Demut" in Jahresausstellung 2019 des Kunst- und Gewerbevereins Regensburg

Mein "Corona"-Beitrag zur virtuellen Pfingstausstellung 2020 des OKV Weiden: Video-Dokumentation:

Impressionen Degginger Pop-up:

BHNS Acronym Days, 2020

Fotos: Stadt Regensburg, Stefan Effenhauser

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Im Kunst- und Gewerbeverein Regensburg, Vorberei-

tungen zur 94. Jahresschau, T. Schmid mit AUTOPNEUMA

Autopneuma im Kunstverein Weiden

Gedanken von Wolfgang Herzer: 

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Tone Schmid. „Was ist es nur, das das heutige Zuhause so anders, so anziehend macht?“ fragt Richard Hamilton 1956, und in seiner berühmten Collage, mit der er das fragt und die Anfänge der Konsum-Kritik und die english Pop-Art einläutet, kommt ein Staubsauger vor, mit endlosem Schlauch. Warum ich das erzähle? Dem Geröchel nach, das Tone Schmids undurchschaubares pneumatisch-kinetisches Objekt verlässt, könnte er dieser Sauger sein, der nach langer kunsthistorischer Reise im kuriosen Mobil des Oberpfälzers angekommen und als Motorteil eingebaut ist. Als Pendant dazu komme ich auf das Luftmuseum von Wilhelm Koch im nahen Amberg und auf das damit konzeptionell verbundene Tempelprojekt, das nicht weit davon bei Etsdorf realisiert werden soll. Damit würde die kunsthistorische Strecke entschieden länger werden. Um den Zwischenraum zwischen Alpha und Omega. Es geht dabei um eine modernisierte Replique des antiken Demokratie-Sieges-Tempels, der sich bald vom Europa-Geist durchtränkten böhmischen Seelen-Wind im Sinne des demokratischen Fortschritts belüften lassen soll. Was sich unter dem Titel „ Autopneuma – oder der Verlust der Selbstverständlichkeit“ die nächsten 12 Wochen lang über die Böden des KV an der Langen Leine des Stromkabels bewegt, scheint allen Optimismus in dieser Sache hinter sich lassen zu wollen, kann aber auch bezaubern. Funktionell besehen ist es ein Fahrzeug, technisch besehen ist es eine Brikolage, eine Bastelei, was nach Claude Levis Strauss jedoch höchste, überhöhte Ingenieurskunst bedeutet. Diese versteht es, jenseits der Vorgestanztheit alles, aber auch wirklich alles, als weiter verwendbare Wertstoffe zu gebrauchen. Die atemberaubende Kombination, die hier diesem Prinzip entspringt, ist aus HolzDeichsel, Blasebalg und Staubsauger-Motor, aus unterschiedlich großen Rädern, einem Fahrrad - Rad und Rollstuhl - Rad, aus einer metallenen Bein-Gelenk-Prothese, die in einer Kork-Einlage endet und durch Press-LuftTechnik bewegt wird. Alles weitere überschreitet den Maschinenbau - spezifischen Horizont des Kurators, nicht ohne Ahnungs-und Erinnerungs-Fluten auszulösen, wo das ganze kunstvoll verbaute Zeug herkommen könnte. Bei all diesen, Nähe herstellenden Betrachtungen fing ich an das Ding lieb zu gewinnen und in seinem Innersten, da wo ich die hölzerne Deichsel in ihrer herkömmlichen Verbindung mit Menschen und Tieren imaginierte, meinte der Kurator in mir das Echo von Pulsschlag und Seele zu vernehmen. Auch der Gedanke an die Antike, in der alles heutige Denken vorgedacht wurde, will sich noch nicht verabschieden. Was für ein wackeres Fahrzeug!, was für ein rührender Cyborg; mit seinem einen Bein, mit dem er in allerbester Beckett-Manier die Bodenlosigkeit abzirkelt, gibt er nicht nach. Die Betrachter sind fasziniert, können den Blick nicht lösen, fragen sich, wie lang noch, sie sehen in der Stetigkeit des Geschehens und in der scheinbar unerschöpflichen Energie die Einsamkeit des historischen Langstreckenläufers. Wer bist Du?, fragen die Betrachter/innen, die in die Nähe seines tastenden, Zukunft heranziehenden Merklin-Modell - Eisenbahn – Metall - Bau -Teile-Beines geraten. Im Zischen der Pressluft gibt es eine unüberhörbare Antwort: Der Marathon - Läufer. Er läuft und läuft und läuft und läuft ...

> ganze Rede

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